Keine Differenzen mit Umweltminister Schnappauf
BAYERISCHE STAATSFORSTEN zur ddp-Meldung vom 11. Oktober
11.10.2005 - Regensburg Es gibt keinen Streit um „Gebühren“ für die Nutzung von Wäldern mit dem bayerischen Umweltminister Dr. Werner Schnappauf. Das hat der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens Bayerische Staatsforsten, Dr. Rudolf Freidhager, erklärt. Seinen Worten zu Folge hat sich durch die Forstreform nichts an den Betretungsrechten für den Staatswald geändert: „Das von der Verfassung garantierte Recht des freien Zugangs der Natur wird nicht angetastet.“
Lediglich bei Großveranstaltungen mit mehreren hundert oder mehreren tausend Teilnehmern werde, wie dies immer schon der Fall war, eine geringe Beteiligung an den dem Forstbetrieb entstehenden Kosten erhoben. Das sind u.a. Aufwendungen für die Festlegung der Streckenführung, für die Kontrolle einer korrekten Abfallbeseitigung, für den zusätzlichen Unterhalt an Wegen und Steigen und für Nutzungseinschränkungen bei der Holzabfuhr und bei Maschineneinsätzen. Die Kostenerstattung habe weder vor der Forstreform noch jetzt zu Konflikten mit den Veranstaltern geführt.
Auch die Abwicklung des Volkswandertages in der Nähe von Kronach sei letztlich reibungslos über die Bühne gegangen. Das Unternehmen Bayerische Staatsforsten hatte das Entgelt von ursprünglich 139 Euro auf 58 Euro Kostenbeteiligung reduziert. Die ursprünglichen Meinungsverschiedenheiten mit Umweltminister Schnappauf seien bereits vor vier Wochen schriftlich ausgeräumt worden.
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