Führungswechsel am Forstbetrieb Fichtelberg

Nach vier Jahren erfolgreicher Arbeit als Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg der Bayerischen Staatsforsten verabschiedet sich Karlheinz Stephan mit Ende März in den Ruhestand. Sein Nachfolger, der 49-jährige Forstwissenschaftler Winfried Pfahler, ist mit seiner langjährigen Forsterfahrung die Idealbesetzung für die Herausforderungen im rund 15.000 Hektar großen Staatswald rund um das Fichtelgebirge.

Führungswechsel am Forstbetrieb Fichtelberg

Nach vier Jahren erfolgreicher Arbeit als Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg der Bayerischen Staatsforsten verabschiedet sich Karlheinz Stephan mit Ende März in den Ruhestand. Sein Nachfolger, der 49-jährige Forstwissenschaftler Winfried Pfahler, ist mit seiner langjährigen Forsterfahrung die Idealbesetzung für die Herausforderungen im rund 15.000 Hektar großen Staatswald rund um das Fichtelgebirge.

„An der Aufgabe, einen Betrieb zu führen, reizen mich die Führung und Motivation der Mitarbeiter, aber auch die betriebswirtschaftlichen Aspekte“, so Winfried Pfahler zu seiner Ernennung. Nach dem Studium der Forstwissenschaft in München und Referendariat trat Pfahler 1987 seine erste Stelle als stellvertretender Forstamtsleiter in Wunsiedel an. 1992 wechselte er an die Oberforstdirektion Bayreuth, wo er als Sachbearbeiter für Forsteinrichtung und Standorterkundung zuständig war. Von 1997 an war er als Kundenbetreuer Nadelsägeholz Nord für einen Teil der überregionalen Holzvermarktung tätig. Mit der beruflichen Veränderung geht für den Vater einer Tochter ein Traum in Erfüllung: „Einen Forstbetrieb zu leiten, war mein persönliches Ziel. Ich freue mich auf die Arbeit in einem engagierten Team.“ Der Forstbetrieb Fichtelberg umfasst 75 Beschäftigte. Als zentrale Aufgabe sieht der neue Leiter die enge Vernetzung mit den örtlichen Kommunen und Verbänden.

Der scheidende Karlheinz Stephan betont: „Es war mir ein zentrales Anliegen, meine Mitarbeiter von der Tragfähigkeit des Unternehmenskonzeptes zu überzeugen.“ Stephan setzte sich besonders für den Umbau der Fichtenreinbestände in standortgerechte Bergmischwälder, die Entwicklung und Umsetzung eines umfassenden Bejagungskonzeptes und die Habitatpflege zur Erhaltung der einzigen nicht durch Aussetzungen gestützten Auerwildpopulation in Bayern außerhalb der Alpen ein. Schutzmaßnahmen für mehrere Schwarzstorchbrutpaare, Moorrenaturierungen und ein Quellschutzprojekt zeigen das ökologische Engagement Stephans. „Natur- und Artenschutz sind für mich Herzensangelegenheiten. Beides ist aber nur auf einer gesicherten ökonomischen Basis möglich“, beschreibt Stephan den Rahmen seines Engagements.

Laden Sie hier das Pressebild vom neuen Forstbetriebsleiter Winfried Pfahler in Originalgröße herunter. Hier laden Sie das Bild vom scheidenden Forstbetriebsleiter Karlheinz Stephan herunter.



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