Nach Kyrill: Lebensgefahr im Wald
Die Stürme der vergangenen Nacht haben in weiten Bereichen des bayerischen Staatswaldes zu Baumwürfen und Sachschäden geführt. Personen kamen nach jetzigen Angaben in den Wäldern nicht zu Schaden.
(19. Januar 2007) – Regensburg Die Bayerische Staatsforsten verschafft sich bis Montagmittag ein genaues Bild von der Lage und der Höhe der Schäden.
Die Bevölkerung wird dringend gebeten, am kommenden Wochenende nicht in die Wälder zu gehen. „Es besteht Lebensgefahr wegen weiterer umfallender Bäume und herabstürzender Äste,“ warnt der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Dr. Rudolf Freidhager. Die Bayerischen Staatsforsten bitten um Verständnis, wenn viele Wanderwege und Forststraßen gesperrt werden müssen.
Wetterextreme wie der Sturm Kyrill werden mittlerweile in Mitteleuropa Normalität. Beim Arbeiten mit der Natur – wie in der heimischen Forstwirtschaft – gehören Stürme zum einzukalkulierten Betriebsrisiko. „Wir sind vorbereitet auf solche Ereignisse und darauf eingestellt, derlei Situationen schnell zu bewältigen,“ betonte Freidhager.
Als Sofortmaßnahmen kündigte der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten an: „Wir werden umgehend die öffentliche Sicherheit und Ordnung in und um die Wälder wieder herstellen. Dazu gehört das Freiräumen der öffentlichen Straßen und Forstwege. Dabei stehen wir auch mit den entsprechenden Behörden in Kontakt.“ Als nächste Schritte werden die Waldarbeiter mit der Aufarbeitung der Bäume beginnen, um das Holz möglichst frisch aus dem Wald zu bringen.
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