START-Programm für forstliche Nachwuchskräfte beginnt
(1. April 2008) Regensburg - Zwei Absolventinnen und acht Absolventen der forstlichen Hochschulen haben sich beim Einstellungsverfahren mit Assessmentcenter durchgesetzt und erhalten eine unbefristete Anstellung bei den Bayerischen Staatsforsten. In den kommenden Wochen beginnen die Nachwuchskräfte mit einem neu aufgestellten Einarbeitungsprogramm namens START-BaySF.
In dem mehrmonatigen Programm durchlaufen die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedene Einarbeitungsmodule an den Forstbetrieben, den Forstrevieren und der Zentrale in Regensburg, um die Betriebsabläufe im Unternehmen kennen zu lernen und persönliche Kontakte zu entwickeln. START-BaySF ist keine zusätzliche Ausbildungszeit: Durch das konkrete Bearbeiten von Projekten an verschiedenen Stellen im Unternehmen soll das überbetriebliche Denken gefördert werden. In einem begleitenden Seminarprogramm werden aktuelle unternehmensspezifische Kenntnisse vermittelt. Neben Betreuern, die die Nachwuchskräfte bei der Einarbeitung an ihren jeweiligen Arbeitsplätzen unterstützen, werden Mentoren bestellt, die die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum unterstützen und fördern sollen. Zu Programmende werden die neuen Kolleginnen und Kollegen feste Aufgabenbereiche im Unternehmen übernehmen.
Laut Personalvorstand Karl Tschacha ist eine erfolgreiche Mitarbeiterintegration eine wichtige Größe für die nachhaltige Entwicklung bei den Bayerischen Staatsforsten. Mit dem neu entwickelten Programm sei man auf einem guten Weg.
Die zehn Forstingenieure mit Fachhochschul- und Hochschulabschluss haben sind gegen 260 Bewerberinnen und Bewerber aus ganz Deutschland durchgesetzt. Das Einarbeitungsprogramm START-BaySF wird künftig jährlich im Frühjahr durchgeführt.
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Kommentare
Christina Heinzelmann
25.03.2009 - 12:52 Uhr
Sehr geehrter Anwärter Referendar,
wie Sie lesen können, haben sich die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem Auswahlverfahren (Assessmentcenter) gegen 260 Mitbewerber durchgesetzt.
Bei der Stellensituation in der Forstwirtschaft ist es logisch, dass diese aus ganz Deutschland kamen.
In einem solchen Verfahren wird nicht Wert auf Abstammung oder Wohnort gelegt, sondern auf Dinge wie Teamfähigkeit, Organisationstalent oder Persönlichkeit.
Die fachliche Qualifikation wurde vorausgesetzt, da alle Bewerberinnen und Bewerber eine Anwärterzeit bzw. ein Referendariat hinter sich hatten. Dies gibt es schließlich auch in anderen Bundesländern.
Die Antwort auf Ihre Frage lautet also, dass alle, die es im Assessmentcenter nicht geschafft haben, weder zu teuer noch zu schlecht ausgebildet waren, sie waren tatsächlich nicht konkurrenzstark genug, was die Auswahlkriterien der Assessoren angeht.
Außerdem: Glauben Sie bei BMW arbeiten nur Menschen aus Bayern?
Freundliche Grüße
Christina Heinzelmann
START-Programm
Anwärter Referendar
06.06.2008 - 14:59 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren!
in Ihrer Mitteilung zum BaySF-Startprogramm haben Sie vergessen anzumerken, aus welchen Teilen Deutschlands Ihre neuen Mitarbeiter kommen. Natürlich wäre es wünschenswert, das eine Firma die den Begriff "Bayerisch" im Namen trägt, auch bevorzugt Nachwuchskräfte aus Bayern (oder zumindest welche, die in Weihenstefan studiert haben) anstellt.
Die BaySF wollte sich laut eigener Personalabteilung bei der Wahl neuer Mitarbeiter auf Nachwuchskräfte mit Anwärter- oder Referendarszeit beschränken. Dies wird in Ihrer Mitteilung vergessen.
Die Frage die sich nun stellt, ist offensichtlich. Wurden ursprüngliche eigens auferlegte Grundsätze mißachtet oder sind bayerische Anwärter bzw. Referendare zu teuer, nicht konkurrenzfähig oder zu schlecht ausgebildet?