Kritik von Bund Naturschutz haltlos: Waldqualität im Staatswald bleibt gewährleistet
Die Verantwortlichen des Bund Naturschutz Bayern e.V. verweigern sich zum Thema Jagd trotz mehrfacher Gesprächsangebote und aufklärender Information einem konstruktiven Dialog mit den Bayerischen Staatsforsten.
08.03.2006 - Regensburg Die heute vom Vorsitzenden des BN Hubert Weiger vorgetragenen Aussagen und Anschuldigungen sind haltlos: Bayerische Staatsjagden werden vom Unternehmen nicht in „erheblichem Umfang“ verpachtet. Für das Jagdjahr 2006/2007 sind aktuell lediglich rund 13.600 Hektar von über 830.000 Hektar Jagdfläche neu zur Verpachtung vorgesehen. Der Anteil der verpachteten Staatsjagdreviere an der Jagdfläche steigt lediglich um 1,7 Prozent auf rund 18,7 Prozent. Im Freistaat Bayern sind außerhalb der Bayerische Staatsforsten dagegen über 90 Prozent der Jagden verpachtet.
„Der Grundsatz waldangepasste Schalenwildbestände zu schaffen und zu erhalten wird konsequent umgesetzt“, betont Reinhardt Neft, der für Jagd zuständige Vorstand der Bayerische Staatsforsten. Die Waldqualität, insbesondere eine ausreichende Waldverjüngung, bleibt durch ein neu installiertes Kontrollverfahren gewährleistet. „Bei Jagdverpachtungen werden keine Abstriche bei der Waldverjüngung toleriert. Dabei kommt es auf einen zeitgemäßen und flexiblen Pachtvertrag an, der klare Entschädigungsregelungen bei eventuell auftretenden Wildschäden enthält“, unterstreicht Neft. Alle arten- und naturschutzfachlichen Anforderungen in besonders sensiblen Gebieten werden durch strikte Vorgaben in den Jagdpachtverträgen sichergestellt. Hierzu gehören unter Anderem, dass eine Fütterung nur in Notzeiten erlaubt ist, sowie Einschränkungen bei Lebensraumveränderungen. Weiter wird kein einziger Hektar sensibler Sanierungsflächen im Bergwald zur Verpachtung angeboten.
<- Zurück zu: Presseinformationen

Kommentare
Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden