Junge Lärchen für den Bergwald

Firma LOWA spendet 5000 Euro für eine Wiederaufforstungsmaßnahme im Gebiet des Forstbetriebs Schliersee.

Schutzwald Aufforstung

Forstbetriebsleiter Stefan Pratsch,Kajethan Estner und Max Schauberger von LOWA beim Auftakt der Pflanzaktion.

Sie haben alle viel Erfahrung mit Höhenlagen: Der Outdoor-Ausrüster Lowa, der Forstbetrieb Schliersee der Bayerischen Staatsforsten und – am wichtigsten – die ausgebrachten Pflanzen. Lärchen, um genau zu sein. Und die stammen aus Gebirgslagen, wie Forstbetriebsleiter Stefan Pratsch erklärt: „Die verwendeten Samen für die Pflanzenanzucht werden im Gebirge gewonnen. Ihnen ist die Wiederstandfähigkeit gegen das raue Klima sozusagen in die Wiege gelegt. So sind wir sicher, dass die jungen Lärchen in den teilweise extremen Situation überleben und ihre wichtige Schutzfunktion erfüllen können“.

Mehr als 2.000 Bäume zusätzlich können die Bayerischen Staatsforsten dank des Ökosponsorings der Firma Lowa aufwachsen. Gepflanzt wird auf Flächen, auf denen die vorherrschenden Fichtenbestände durch Windwurf und anschließenden Borkenkäferbefall geschädigt wurden. Insgesamt vier Hektar junger Wald werden aufgeforstet. Neben den Schutzfunktionen der Bergwälder wie Erosions- und Lawinenschutz profitiert auch unser Klima von der Pflanzaktion, denn Bäume produzieren Sauerstoff und speichern Kohlendioxid.

„Investitionen in den Bergwald sind uns ein hohes Anliegen“, betonte Max Schauberger, Kaufmännischer Leiter bei Lowa und Initiator der Pflanzaktion, und legte gleich selbst Hand an: Nach einer kleinen fachlichen Einweisung, bei der ihm Kajethan Estner von den Bayerischen Staatsforsten die Handhabung der so genannten Wiedehopfhaue erklärte, pflanzte Schauberger die erste Lärche.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Outdoor-Ausrüster LOWA für den Schutz und die Wiederaufforstung des Bergwaldes engagiert. Zuletzt im Jahr 2007 wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Forstbetrieb Schliersee Flächen des wertvollen Schutzwaldes wieder aufgeforstet.



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