Erholungsmöglichkeiten im Staatswald gezielt weiterentwickeln - Bayerische Staatsforsten stellen Erholungskonzepte vor.

Die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) verbessern ihre Erholungsangebote für Waldbesucher in den bayerischen Staatswäldern.

Erholungskonzept Perlacher Forst

Das Bild zeigt von links nach rechts: Alfred Strauch (Forstbetrieb München); Urban Treutlein (Amt für Landwirtschaft und Forsten, Ebersberg); Staatsminister Josef Miller (Aufsichtsratsvorsitzender der BaySF); Karl Tschacha (Vorstand).

(7. August 2008) – München Der Aufsichtsratsvorsitzende der BaySF, Forstminister Josef Miller, gab im Perlacher Forst mit der Vorstellung des Erholungskonzepts des Forstbetriebs München den Startschuss für die Präsentation an weiteren 40 Forstbetrieben. Die fachlichen Konzepte zeigen für die kommenden fünf Jahre Investitionsmaßnahmen auf, um mit dem sich ändernden Freizeitverhalten der Waldbesucher Schritt zu halten und in Vorleistung zu gehen.

„Wir wollen attraktive Erholungsmöglichkeiten im Staatswald. Dazu gehören neben dem Naturerlebnis vorbildliche Erholungseinrichtungen und eine passende Infrastruktur für alle Waldbesucher“, so Miller. In engem Dialog mit Gemeinden, Naturparkvereinen, Wander- und Naherholungsvereinen, der Bayerischen Forstverwaltung und anderen stimmten die Bayerischen Staatsforsten in den vergangenen Monaten die weitere Erholungsplanung ab. Die bayernweit rund 9.000 Kilometer Wanderwege, 3.300 Kilometer Radwege, 272 Kilometer Reitwege und über 1080 Parkplätze in den bayerischen Staatswäldern wurden neu bewertetet, um konkrete Entwicklungspotenziale abzuleiten. An vielen Erholungsschwerpunkten in Ballungsräumen oder Tourismusregionen sind zudem Pavillons, Aussichtspunkte, Bänke, Waldspielplätze oder Walderlebnispfade geplant.

In München sieht das von Miller vorgestellte Konzept Maßnahmen am Radwegenetz und an Erholungsschwerpunkten wie dem Hirschbrunnen oder dem Perlacher Muggl im Perlacher Forst vor. In den kommenden Jahren werden im Staatswald rund um München dafür jährlich rund 200.000 bis 300.000 Euro investiert. Die Investitionen werden großteils mit Mitteln aus dem Staatshaushalt gefördert.

Die regionalen Erholungskonzepte der 41 Forstbetriebe gliedern sich in eine grundsätzliche Bestandsaufnahme sowie in einen Maßnahmen- und Entwicklungsteil. In den kommenden Wochen stellen die Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten regional ihre Konzepte und Maßnahmen der Öffentlichkeit vor.

 



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Wilhelm Seerieder
31.08.2009 - 13:52 Uhr

Sehr geehrter Herr Sieg,

das regionale Erholungskonzept konzentriert sich bewußt auf Wander- und Radwege, die im Buchhandel hältlichen Führern und Karten ausgewiesen sind.
Ferner hat es speziell im Bereich des Perlacher und Grünwalder Forstes die Freizeitkarte des Vereins zur Pflege und zur Erhaltung des Perlacher und Grünwalder Forstes mit einbezogen.

MfG

W. Seerieder

Peter Sieg
28.08.2009 - 18:32 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
gibt es Kartenmaterial für den Perlacher und angrenzende Forste im Maßstabe 1:25.000 bis 1:50.000 die das Wegenetz wiedergeben, kostenlos oder käuflich erworben werden können, und zur Orientierung beim Wandern oder Radeln genutzt werden können? Wenn ja, wäre ich Ihnen für genau Auskünfte dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Sieg