Spitzenerlöse für Nadelwertholz in Fichtelberg

Wertholz Submission Fichtelberg

Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten präsentieren die Stämme

Die Nachfrage nach Wertholz ist nach wie vor ungebrochen. 23 Firmen aus dem In- und Ausland gaben bei der 14. Nadelwertholzsubmission in Fichtelberg am 3. Dezember 2009 ihre Gebote ab. Zehn Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten haben zusammen mit dem Privat- und Körperschaftswald 1500 Festmeter zum Verkauf aufgelegt. Auf zwei zentralen Wertholzlagerplätzen in den Forstbetrieben Nordhalben und Schnaittenbach präsentierten die Anbieter ihre Ware. Mit 800 Festmetern war das Angebot der Bayerischen Staatsforsten 200 Festmeter höher als im Vorjahr.

Qualitativ hochwertige und starke Stämme erzielten hervorragende Preise. Mit 171 Euro pro Festmeter im Durchschnitt aller verkauften Baumarten lag der erzielte Erlös im Bereich der absoluten Höchstmarke in der Geschichte der Nadelwertholzsubmission. „Kein Zufall“, wie Florian Manske vom Kundenbetreuerbüro Nadelsägeholz Nord der Bayerischen Staatsforsten in Fichtelberg erklärt: „Spitzenware wird immer gut bezahlt. Wenn Sie dann von den Forstbetrieben noch gut präsentiert wird, kann sich das Ergebnis sehen lassen.“

Der beste Fichtenstamm erzielte einen Preis von 349 Euro pro Festmeter und kam aus dem Forstbetrieb Fichtelberg. Das Höchstgebot für eine Kiefer aus dem Forstbetrieb Selb lag bei 259 Euro pro Festmeter.

Die „Braut der Submission“, also der teuerste Stamm mit 415 Euro pro Festmeter, war eine Lärche aus dem Forstbetrieb Coburg. Der Durchschnittserlös für die Douglasie überraschte mit 203 Euro pro Festmeter. Hier wurde ein Bloch aus dem Forstbetrieb Pegnitz mit 268 Euro pro Festmeter zugeschlagen.

Der nächste Wertholztermin – diesmal eine Versteigerung - findet am 14.1.2010 im Pfarrsaal Litzendorf bei Bamberg statt. Weitere Informationen finden Sie HIER.



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