Keine ökologische Energie für Cham – Verlierer ist die heimische Land- und Forstwirtschaft
Die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) werden keine ökologische Energie in Cham erzeugen.
Das Verwaltungsgericht Regensburg hat den genehmigten Baubescheid zum Bau eines Biomasseheizkraftwerks in Cham aufgrund eines Formfehlers aufgehoben. Somit besteht keine rechtliche Grundlage mehr für den Bau der Anlage.
„Wir bedauern sehr, dass ein Vorzeigeprojekt im Bereich der Erneuerbaren Energien zur Zukunftssicherung für Cham und der Molkerei Goldsteig nicht umgesetzt werden wird. Verlierer ist neben dem Wirtschaftsraum Cham vor allem die heimische Land- und Forstwirtschaft“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Dr. Rudolf Freidhager, die überraschende Wendung im Prozess.
Die Bayerischen Staatsforsten feierten am 1. August den Spatenstich zu ihrem ersten Biomasseheizkraftwerk in Mertingen (Landkreis Donau-Ries). Weitere Projekte in Bayern sind in der Umsetzung.
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