Weißenburger Appell wendet sich gegen Flächenstilllegungen im Forst

Waldbesitzertag Weißenburger Appell

Beim großen Bayerischen Waldtag in Weißenburg sagt Ministerpräsident Horst Seehofer den Waldbesitzern Unterstützung zu.

Beim großen bayerischen Waldtag, der dieses Jahr in Weißenburg im Bergwaldtheater stattfand, haben sich die bayerischen Waldbesitzer mit einem Appell an Ministerpräsident Horst Seehofer und den für Forsten zuständigen Staatsminister Helmut Brunner gewandt. Die Kernaussage des „Weißenburger Appells“ ist, dass die von einigen Umweltschutzverbänden geforderten Flächenstilllegungen im Wald kontraproduktiv sind. Die 700.000 bayerischen Waldbesitzer lehnen solche Forderungen geschlossen ab. Der Appell wurde gemeinsam vom Bayerischen Bauernverband, dem Bayerischen Städtetag, dem Bayerischen Gemeindetag und dem Bayerischen Waldbesitzerverband unterzeichnet.  

In seiner Rede stellte der Vorsitzende des Bayerischen Waldbesitzerverbandes, Sepp Spann, die Leistungen der Waldbesitzer im Rahmen des naturnahen und nachhaltigen Waldbaus heraus. So bietet eine aktive Forstwirtschaft den besten Schutz vor Hochwasser, Lawinen und Erosionen. Bewirtschaftete Wälder wirken zudem als CO2-Senke.

 „Unsere Wälder sind Garant für Artenvielfalt und Biodiversität“, sagte Sepp Spann vor rund 1.400 Gästen, darunter Ministerpräsident Horst Seehofer und Staatsminister Brunner.

Durch die laufenden Investitionen in Forststraßen, Wander-, Geh- und Reitwege werden für die Menschen in Bayern unentgeltliche Erholungsmöglichkeiten geschaffen. Darüber hinaus stellt eine aktive Forstwirtschaft den nachwachsenden Rohstoff Holz kontinuierlich zur Verfügung. Allein in Bayern werden damit 200.000 Arbeitsplätze im holzverarbeitenden Gewerbe sicher gestellt.

Spann wandte sich entschieden gegen eine Bevormundung der Waldbesitzer. Partikularinteressen einzelner Gruppen dürften nicht zu Nutzungsbeschränkungen und Flächenstilllegungen führen.  

Den Weißenburger Appell können Sie hier als pdf herunterladen:

 



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