Bergwaldförster der Bayerischen Staatsforsten ausgezeichnet
Drei Förster aus dem Landkreis Traunstein erhalten die vom Bund Naturschutz gestiftete Karl Gayer-Medaille
Die Förster Klaus Wieser (Revier Reit im Winkel), Georg Berger (Revier Inzell) und Franz Obermayer (Reit im Winkel) erhalten die Auszeichnung für ihre „herausragenden und beispielhaften Leistungen bei der naturgemäßen Bewirtschaftung der Bergwälder und bei der Umsetzung des Grundsatzes Wald vor Wild“, so der BN-Vorsitzender und Mitglied des Beirats der Bayerischen Staatsforsten, Professor Hubert Weiger, bei seiner Laudatio.
Der bei den Bayerischen Staatsforsten für den Waldbau zuständige Bereichsleiter Walter Faltl würdigte in seiner Ansprache die besonderen Leistungen der drei Förster für den Erhalt der so wichtigen Bergwälder. „Mit Ihrem waldbaulichen Gespür und Ihrem unbedingten Willen, für den Ihnen anvertrauten Wald das Beste erreichen zu wollen, haben Sie den Grundstein eines besseren Bergwaldes für die künftigen Generationen gelegt. Die hohen Tannen- und Laubholzanteile in der Verjüngung sind der beste Beleg dafür.“, so Faltl bei der Preisverleihung.
Weitere Gratulanten waren unter anderem Professor Dr. Manfred Schölch (Vorsitzender Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft Bayern) und Urban Treutlein (Referatsleiter für Forstpolitik und Umwelt am Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten).
Mit der Karl Gayer-Medaille ehrt der BN zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft seit 1977 Menschen, die sich in außergewöhnlicher Weise um die naturgemäße Waldwirtschaft verdient gemacht haben.
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