Nachhaltigkeit bei der Altersversorgung der Beschäftigten

Vertragsabschluß in München (v.l.n.r.): Karl Tschacha, Finanzvorstand der Bayerischen Staatsforsten; Dr. Rudolf Freidhager, Vorstandsvorsitzender der BaySF; Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und Aufsichtsratsvorsitzender der BaySF; Dr. Otto Beierl, Vorstand der Lfa Förderbank; Dr. Maria Henselmann, Abteilungsleiterin Finanzmärkte der LfA
(4. August 2010) – Regensburg/München Die Bayerischen Staatsforsten schließen einen Rahmenvertrag mit der LfA Förderbank Bayern zum Aufbau eines Alterssicherungsfonds. Künftig werden die Altersbezüge der pensionierten Beamtinnen und Beamten der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) zur Hälfte aus diesem Fonds finanziert. Die Bayerischen Staatsforsten sparen somit bereits jetzt Gelder an, um die in Zukunft steigenden Pensionslasten abzufedern, ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeit im finanziellen Bereich. Der Aufsichtsrat hatte im Frühjahr den Weg für die künftige Deckung der Versorgungslasten freigemacht. Staatsminister Helmut Brunner, Aufsichtsratsvorsitzender der BaySF, betont anlässlich der Unterzeichnung: „Das Waldunternehmen unterstreicht mit dieser Lösung die soziale Verantwortung für seine Belegschaft. Mit der LfA haben wir einen zuverlässigen Partner an unserer Seite.“ Die Einlage in den Fonds sei eine unternehmerisch kluge Investition in die Zukunft, so der Minister weiter. Dr. Beierl, Mitglied des Vorstands der LfA, sagt: „Die Anlage in unsere Schuldscheindarlehen ist unkompliziert und schnell im Verfahren. Vor allem aber gewährleistet das Triple-A-Rating der LfA beste Bonität – das bedeutet für die BaySF ein hohes Maß an Sicherheit für ihren Alterssicherungsfonds. Dazu kommt noch die Gewährträgerhaftung des Freistaats Bayern, der letztlich für die Verbindlichkeiten der LfA unmittelbar haftet."
Das Unternehmen Bayerischen Staatsforsten hatte zur Gründung im Jahr 2005 rund 780 Beamtinnen und Beamte von der ehemaligen Staatsforstverwaltung ins Beschäftigtenverhältnis übernommen. Gehen diese in den kommenden Jahren in Ruhestand, werden die BaySF im Verhältnis ihrer aktiven Dienstzeit beim Unternehmen anteilig den Teil der Pensionsbezüge und Beihilfeleistungen übernehmen. Weitere Beamtenverhältnisse wurden seit Unternehmensgründung nicht mehr begründet.
Die Erstanlage beläuft sich auf rund 30 Millionen Euro. Der Fonds wird in den kommenden Jahren kontinuierlich aufgebaut. Die Anlage erfolgt in LfA-Schuldscheindarlehen mit Laufzeiten bis zu zehn Jahren.
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