Kooperationsvertrag zur Wegepflege geschlossen

Bayerische Staatsforsten und Fichtelgebirgsverein arbeiten bei der Pflege der Wanderwege im Staatswald eng zusammen

Bayerische Staatsforsten und Fichtelgebirgsverein

Eine Runde Sache am Runden Tisch: Der Vertrag zwischen den Bayerischen Staatsforsten und dem Fichtelgebirgsverein wird unterzeichnet. (v.l.n.r.: Gerhard Schneider (Forstbetriebsleiter Waldsassen), Heinz Ruckdeschel (stellvertretender Forstbetriebsleiter Fichtelberg), Winfried Pfahler (Forstbetriebsleiter Fichtelberg), Michael Grosch (Forstbetriebsleiter Selb), Karl Kuhbandner (Naturschutzbeauftragter Bayerische Staatsforsten) und der Vorsitzende des Fichtelgebirgsvereins Peter Hottaß.

Gemeinsam geht alles besser. Mit dieser Binsenweisheit könnte man den Vertrag zusammenfassen, den drei Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten mit dem Fichtelgebirgsverein abgeschlossen haben. Eine klare Aufgabenverteilung wird in Zukunft noch besser sicherstellen, dass die Fichtelgebirgs-Wanderwege der drei Staatsforsten-Betriebe Fichtelberg, Selb und Waldsassen regelmäßig kontrolliert und gepflegt werden.

Vereinfacht gesagt sieht der Vertrag vor, dass die Wanderwarte des Fichtelgebirgsvereins  die Wanderpfade mindestens einmal im Jahr kontrollieren.

 „Die eigentlichen Gewinner dieser Vereinbarung sind die Wanderer und Erholungssuchenden. Wir können nun noch besser sicher stellen, dass unsere Wanderwege in einem guten Zustand sind“, sagte der Naturschutzbeauftragte der Bayerischen Staatsforsten, Karl Kuhbandner, bei der Vertragsunterzeichnung. Er hatte zusammen mit den drei Forstbetriebsleitern Winfried Pfahler (Forstbetrieb Fichtelberg), Michael Grosch (Forstbetrieb Selb) und Gerhard Schneider (Forstbetrieb Waldsassen) die Details der Vereinbarung mit dem Fichtelgebirgsverein ausgehandelt. „Die Bayerischen Staatsforsten wollen nicht nur Holz bereitstellen, sondern auch den Wald als Erholungsort ausbauen“, sagte Kuhbandner.

Wie der Leiter des Forstbetriebes Fichtelberg, Winfried Pfahler, stellvertretend für die drei Forstbetriebe erläuterte, gibt es im Staatsforst zwei Arten von Wegen: Forstwege, auf denen Lastwagen fahren können und die sommers wie winters nutzbar sind sowie Wanderpfade, die weitgehend naturbelassen sind. „Um erstere kümmern wir uns seit jeher und auch künftig. Die Kontrolle der vielen kleinen Pfade ist unserem Personal im Alltag nicht möglich. Deshalb sind wir dankbar, dass der Fichtelgebirgsverein die Patenschaften für diese  übernommen hat Sollten dabei Mängel entdeckt werden, teilen die Wanderwarte dies den zuständigen Forstbetrieben mit und diese wiederum beseitigen die Mängel.

Bereits in Kürze werden die Wanderwarte des Fichtelgebirgsvereins mit eigenen Wegekarten ausgestattet und bekommen einen Ansprechpartner im Forstbetrieb. Auf diese Weise ist ein unkomplizierter und unbürokratischer Informationsfluss sicher gestellt. Angenehmer Nebeneffekt: „Die Anonymität der im Wald Tätigen wird beseitigt und die Kommunikation gefördert“, sagte der Vorsitzende des Fichtelgebirgsvereins, Peter Hottaß. Oder anders ausgedrückt: Red’n bringt d’Leit z’samm. 

Weitere Informationen: http://fgv.bayern-fichtelgebirge.de/index.php/home



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