Zukunftswald

Werden unsere Urenkel noch einen Wald haben? Und wie kann der aussehen? In Bayern ist der Zukunftswald längst auf dem Weg. Und zwar auf einem guten.
Mit unseren Grundsätzen zu einer naturnahen Waldwirtschaft in der Tasche und in den Köpfen schaffen wir Tag für Tag die Voraussetzungen dafür, dass der Wald von heute für kommende Herausforderungen – auch klimatische – gerüstet ist. Nachhaltigkeit bedeutet dabei, den Wald langfristig ökologisch, ökonomisch und sozial zu bewirtschaften und gesundzuerhalten. Vereinfacht: Natur erhalten. Einnahmen sichern. Erholung ermöglichen.
Unser „Wunschwald“
Konkret setzen wir auf stabile Mischwälder, die sich selbst verjüngen. In denen also die Jungbäume ganz natürlich im Schatten der Altbäume heranwachsen und schrittweise deren Platz einnehmen. Ein möglichst vielseitiges Spektrum von heimischen Laub- und Nadelbaumarten ist das Mittel, um für künftige Klimaveränderungen gerüstet zu sein. Und um eine große Artenvielfalt zu erhalten:
- Fichten und Kiefernreinbestände (außerhalb ihrer natürliches Verbreitungsgebietes) werden konsequent in Mischbestände umgebaut.
- Wir pflanzen jährlich rund zehn Millionen junge Laubbäume.
- Wir erhalten alte Laubbäume als Samenbäume und geben Ihnen genügend Licht für eine Kronenentfaltung.
- Wir fördern die Naturverjüngung, indem wir den Wildverbiss regulieren und den Lichteinfall durch das Kronendach steuern.
- Wir ernten Samen von geprüften Samenbäumen und übernehmen z.T. auch die Anzucht der Bäumchen.
Was wir sonst noch für den Wald tun, erfahren Sie unter Schutzkonzepte.
- Download Waldbaugrundsätze der Bayerischen Staatsforsten (681 Kb)
- Download Flyer Das Beste für den Wald (142 Kb)
- Download Fachbeitrag Naturnahe Forstwirtschaft (1.0 Mb)
- Download Klimakonzept der Bayerischen Staatsforsten (525 Kb)
- Download Richtlinie Pflanzung (0.9 Mb)
- Download Pflegerichtlinie (371 Kb)
- Download Fichtenrichtlinie (1.4 Mb)
- Download Buchengrundsätze (4.7 Mb)
