Die höchste Kiefer Bayerns: Die Kunigunden-Kiefer

- 180 Jahre als und über 43 Meter hoch: die Kunigundenkiefer ist die höchste Kiefer Bayerns.
Kunigundenkiefer
| Art des Angebots | Naturdenkmal | |
| Zeitbedarf | 0,5 Stunden | |
| Kilometer | 0,1 km | |
| Schwierigkeitsgrad | gering | |
| Rundweg | nein | |
| Rollstuhlgerecht | nein | |
| Besonderheiten | ||
| Anreise durch öffentliche Verkehrsmittel | nein |
Kurzbeschreibung
Bayerns höchste Kiefer steht im Staatswald der Bayerischen Staatsforsten, im sogenannten „Hauptsmoorwald“ bei Bamberg. Der Hauptsmoorwald ist ein über 2.000 Hektar großes zusammenhängendes Waldgebiet östlich der Weltkulturerbestadt.
Hier ragt die „Kunigunden-Kiefer“ 43,5 m kerzengerade in den Himmel. In ihrem bisherigen 180 jährigen Leben wurde sie 64 cm dick. Ihr wertvolles Holz (etwa 6 m³) wird wegen ihres bayernweiten Rekords natürlich nicht genutzt. Sie darf wachsen bis sie eines Tages der Sturm umwirft oder aus Altersgründen zerfällt.
Viele ihrer Artgenossen aus dem Hauptsmoorwald hingegen waren und sind wegen ihres wertvollen Holzes europaweit von Sägewerken, Schreinern und Furnierwerken sehr geschätzt. In früheren Jahrhunderten wurden solche langen, geraden Kiefernstämme mit ihrem homogenen, feinen Jahrringaufbau auch für den Schiffsbau als „Holländerstämme“ bis nach Holland geflößt.
Anfahrt
Mit dem Auto:
Verlassen Sie die A 73 an der Anschlussstelle 23 „Bamberg-Ost“ und fahren Sie ostwärts Richtung Litzendorf auf der ST 2281. Nach einem knappen Kilometer gelangen Sie zum Zielort, dem ehemaligen Forsthaus Kunigundenruh (auf der rechten Seite).
Übersichtskarte/Wegbeschreibung
Gegenüber der Kunigundenruh (beim Einbiegen in den Parkplatz rechts) geht es auf einem kleinen Pfad 50 m in den Wald hinein.
Größere Kartenansicht
